Eine Gruppe von Schüler:innen der Jg1 war vom 19.–24.7. auf Studienfahrt in Rom. Mit dem Zug ging es am frühen Sonntagmorgen über die Schweiz bis nach Rom. Ein intensives Programm begleitet von hochsommerlichen Temperaturen prägte die Lernwoche.
Highlights waren der Besuch in der Galleria Borghese mit ihren eindrucksvollen barocken Werken von Gian Lorenzo Bernini und der Besuch der modernen Sammlung des Kunstmuseums MACRO. Natürlich besuchte die Gruppe auch die antiken Stätten der Ewigen Stadt wie das Forum Romanum oder das Kolosseum. Der künstlerische Schwerpunkt der Woche umfasste auch das Festhalten der vielfältigen Eindrücke, der zeitlichen Schichten und Gegensätze Roms. Hier entstanden Zeichnungen, Fotografien und Texte. Die Fahrt begleiteten Isabel Lindemann und Florian Hafer.
Zwei Berichte von Teilnehmenden geben einen kleinen Einblick in die ereignisreiche Woche:
Studienfahrt Rom 2026 — Tag 1
„Unser erster Tag in Rom begann mit einem klassischen italienischen Frühstück. Alle noch etwas müde von der Fahrt, erwartete uns in einem Café eine große Auswahl süßer Croissants. Bereit für den Tag machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel, dem Kolosseum. Dieses erwartete uns nur einen kurzen Fußmarsch entfernt. Unsere Gruppe begann ihr Programm so mit einem beeindruckenden Auftakt in die römische Geschichte, welche wir im Laufe der Fahrt noch genauer entdecken sollten. Nach eigenem Belieben strebte man durch die unterschiedlichen Bereiche des Bauwerks und bekam so ein Gefühl für die Dimensionen, welche teils größer und teils kleiner als erwartet waren.
Von dort aus liefen wir zum Forum Romanum, ein weitläufiges Gelände alter Ruinen. Zwar machte die Mittagshitze dem Einen oder Anderen zu schaffen, doch der Fußmarsch lohnte sich für eine weite Aussicht über die römische Innenstadt, welche überraschenderweise sehr kompakt wirkte.
Nach dem vormittäglichen Programm wartete schließlich eine Pause, in der es in verschiedene italienische Restaurants ging.
Als vorletzte Station boten uns die Musei Capitolini einerseits einen kühleren Raum und eine Fülle antiker Statuen in den verschiedensten Szenerien. Die Zeit, die wir dort verbrachten, sahen wir Werke von Büsten römischer Persönlichkeiten bis zu einer ausgearbeiteten Statue als Brunnen.
Der Ausklang des Tages fand mit einem letzten Aufstieg auf das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II. Ein immenses palastartiges Bauwerk, verkleidet in Marmor. Dort fuhren wir auf die zweite Aussichtsplattform des Tages, diesmal noch höher.
Natürlich endete der Tag nicht mit dem Programm. Wir nutzten unsere Zeit in der Stadt, um den vorherrschenden Alltag zu erkunden. An dieser Stelle darf das italienische Eis nicht in Vergessenheit geraten.
Aber auch über den Tag konnten wir Bekanntschaft mit dem römischen Alltag machen, etwa mit dem ein wenig chaotischen Straßenverkehr.
Tag eins unserer Studienfahrt gewährte uns einen vielfältigen Einblick in die römische Geschichte, genau wie in das moderne Rom.“
Studienfahrt Rom 2026 — Tag 3
„Die Wärme von Ostia Antica mit ihren Steinwänden unter blauem Himmel und dem Sandstrand des modernen Ostia war zwar schwer ohne Murren zu ertragen, dafür aber umso bereichernder. Auch der Kontrast von Antike, Barock und Moderne in Rom – also beispielsweise der Anblick des Vierströmebrunnens inmitten der Stadt – war sehr beeindruckend. Und trotz der Hitze war das gemeinsame Herumwandern und Erfahren Roms belebend.“