11 Schüler der Klasse 8b hatten vom 20. bis 27.3.2026 die Gelegenheit, am von der EU geförderten Schüleraustausch mit der kleinen Stadt Bollène im Süden Frankreichs teilzunehmen. Dort lebten wir in Gastfamilien mit unseren Austauschpartnern und konnten nicht nur das Schulsystem, sondern auch die Kultur und Lebensweise Frankreichs besser kennenlernen.
Das Programm war sehr vielfältig und bot eine gute Balance aus Freizeit, Schule und Kultur.
Unsere französischen Gastgeber gaben sich große Mühe uns gut aufzunehmen und zu integrieren, was ihnen auch größtenteils gelang. Sie stellten uns die Schule vor, wir wurden von der Schulleitung begrüßt und in den Familien wurden Aktivitäten unternommen, wie gemeinsames Backen oder Ausflüge am Familientag, bei denen es auch für viele ans nah gelegene Meer ging. Doch auch in der Schule wurde viel unternommen. Wir machten Workshops zu den jeweiligen Besonderheiten Frankreichs und Deutschlands, aßen selbst gemachte Waffeln und Crêpes und nahmen an französischem Unterricht teil. Highlights in unserem Programm außerhalb der Schule, waren die Besichtigung der Stadt Vaison-la-Romaine, in der, wie der Name schon sagt, viele Gebäude und ganze Stadtteile aus der Zeit der Römer stammen. Auch wenn die Führung auf Französisch war und nicht jeder ganz mitkam, war es ein tolles Erlebnis. Natürlich bekamen wir dann auch noch Freizeit um die Stadt zu erkunden und shoppen zu gehen, was in Bollène selber leider nicht wirklich möglich war, da die Stadt sehr klein ist. Außerdem duften wir das Amphitheater in Orange besichtigen, und in ein Höhlendorf mit toller Aussicht wandern. Die Eindrücke, die wir sowohl mit den Franzosen, als auch auf den Ausflügen mit der deutschen Gruppe sammelten, waren einfach unbeschreiblich und bleiben fürs Leben.
Doch natürlich war nicht immer alles einfach. Die Kommunikation mit den Gastfamilien war manchmal etwas schwer, doch mit Zeichensprache und einer Mischung aus allen Sprachen, die wir kennen, ging es immer.
Der Austausch war für uns alle eine tolle Gelegenheit unser Französisch zu verbessern, die Kultur Frankreichs im Alltag besser kennenzulernen und neue Freunde zu finden. Doch auch uns Deutsche hat er als Gruppe näher zusammengebracht, sodass auch die 9-stündigen Zugfahrten nicht langweilig wurden. Wir würden diese Erfahrung jederzeit wieder machen und sind dankbar dabei gewesen zu sein.
von Amelie, Emma und Mia (8b)