Im März 2026 war eine Gruppe unserer Schule gemeinsam mit Gruppen aus Italien, Spanien, Ungarn und Slowenien in Foggia, Italien. Eine Schülerin berichtet:

Mit dem Erasmus+ Programm waren sechs Mädchen von unserer Schule mit dem Erasmus Austausch vom 20.03. bis zum 26.03.26 in der italienischen Stadt Foggia. Begleitet wurden wir von Frau Scholz und Herrn Hafer.

Am Ankunftstag hatten wir erstmals Zeit mit unseren Austauschpartnern und deren Familien und am Samstag gab es dann morgens direkt eine Stadtführung durch Foggia. Nachmittags machte unsere ganze deutsche Gruppe mit den Italienerinnen gemeinsam Tiramisu.
Am Sonntag gab es dann einen Familientag, bei dem wir etwas mit der Familie oder den Freunden unserer Austauschpartner unternahmen, ein paar von uns konnten so sogar noch andere Städte wie Neapel sehen.
Montags gingen wir dann in die Schule und präsentierten unsere vorbereitete Präsentation über Künstler unserer Länder. An diesem Tag lernten wir bei einem Buffet auch die anderen Teilnehmer aus Italien, Spanien, Ungarn und Slowenien kennen und lernten gleich mit ihnen traditionelle italienische Tänze.
Wir guckten uns auch zwei schöne Städte an, am Dienstag waren wir vormittags in Matera, wo wir eine Stadtführung durch den historischen Teil der Stadt bekamen, Sie ist die drittälteste Stadt der Welt. Der historische Teil von Matera ist besonders, weil viele Häuser direkt in den Felsen gehauen sind. Früher lebten dort Menschen sehr einfach, oft ohne Strom und Wasser.
Am Nachmittag waren wir dann in Alberobello. Dort war es sehr schön, wir bekamen dort freie Zeit und konnten uns die Stadt selbst anschauen. Dort stehen ganz viele kleine, weiße Häuser mit runden Formen und spitzen Dächern, die sich Trulli nennen, sie sind ein großes Merkmal dieser Stadt und verleihen ihr einen schönen Charme.
Unseren letzten richtigen Tag verbrachten wir in der Schule. Vormittags stellten wir unsere Regeln und Logos für eine inklusive Gesellschaft vor, im Anschluss gab es noch ein Buffet und wir bekamen unsere Zertifikate.

Es war eine schöne Zeit und wir lernten alle sehr viel. Egal ob es das Englisch zum Kommunizieren untereinander war oder sogar ein paar italienische Wörter, auch die Kultur und das Essen lernten wir ganz anders kennen als wir es in einem Urlaub getan hätten.
Ich habe gelernt, dass es häufig gar nicht darauf ankommt, dass wir alle dieselbe Sprache sprechen müssen, um uns zu verstehen, sondern, dass es häufig einfach nur wichtig ist, dass wir uns verstehen wollen und offen für Neues sind.

Finja, Klasse 10


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