Vom 26. Januar bis zum 1. Februar 2026 haben sechs Schülerinnen und Schüler unserer Schule gemeinsam mit zwei Lehrkräften am von der EU geförderten Erasmus+ Projekt „NextGen Democracy: European Youth in Action“ in Sevilla teilgenommen. Drei weitere Schülerinnen und Schüler sind dort sogar für zwei Monate geblieben. Bereits im Vorfeld hatten wir Präsentationen und Logos vorbereitet, die sich mit Demokratie und europäischen Werten beschäftigten.
Da unsere spanischen Austauschpartner zuvor schon in Stuttgart gewesen waren, war die Wiedersehensfreude groß.
Dennoch war es spannend, nun selbst eine Woche in einer spanischen Gastfamilie zu verbringen. Am ersten Abend trafen sich viele Austauschschülerinnen und -Schüler aus verschiedenen Ländern, sodass wir schnell neue Kontakte knüpfen konnten.
Der erste Schultag begann mit Kennenlernspielen und einem Logo-Contest. In Workshops und Präsentationen vertieften wir unser Wissen über Demokratie und die Europäische Union.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Joint Research Centre (JRC), dem wissenschaftlichen Forschungsdienst der Europäischen Kommission. Dort durften wir in Gruppen politische Diskussionen simulieren und erhielten spannende Einblicke in die europäische Forschungs- und Politikarbeit.
Auch kulturell hatten wir viel erlebt: Wir lernten den traditionellen Tanz „Sevillanas“ kennen, besichtigten das historische Archivo General de Indias sowie die beeindruckende Kathedrale von Sevilla mit Blick über die Stadt. Die Plaza de España war ebenfalls ein unvergessliches Erlebnis. Neben dem offiziellen Programm verbrachten wir viel Zeit mit unseren Austauschpartnern, feierten gemeinsam Geburtstage und lernten den spanischen Alltag kennen.
Nicht alles verlief perfekt – das Wetter war oft regnerisch und manche Programmpunkte waren stark auf die Gastgeber ausgerichtet. Dennoch haben wir viel über Demokratie, Europa und andere Kulturen gelernt und sind daran persönlich gewachsen. Trotz des verpassten Unterrichtsstoffs würden wir diesen Austausch jederzeit weiterempfehlen, da er unseren Horizont erweitert und europäische Zusammenarbeit möglich gemacht hat.