INFO-BRIEF NR. 23      - 2019 / 2020 -    21. Juni 2020
Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde unserer Schule,

die erste Woche der erweiterten Rückkehr in die Schule ist für uns mit großer Zufriedenheit verbunden  und für unsere Wahrnehmung auch für die Schülerinnen und Schüler gut gelaufen. Wenn ich mir klarmache, dass für die meisten Schülerinnen und Schüler alle Regelungen neu waren und erst einmal praktisch umgesetzt werden mussten, können wir sehr zufrieden sein mit der Situation. Durchgängig aufgefallen ist die gute Stimmung auf dem Schulgelände: alle waren froh, einander wieder sehen und treffen zu können – ganz selten einmal mussten die Lehrerinnen und Lehrer auf das Einhalten der Abstandsregeln hinweisen. Ein großes Kompliment an die Schülerinnen und Schüler!

Wir hoffen jetzt, dass wir die kommenden Wochen bis zum Schuljahresende in einer ähnlich guten Stimmung verbringen können.
Ganz klar ist uns und hoffentlich auch Ihnen, dass wir in dieser sehr eingeschränkten zweiten Hälfte des Schuljahres nicht alle Bildungsinhalte und Lernziele erreichen können. Seien Sie unbesorgt, dass wir Lehrerinnen und Lehrer das wissen und versuchen werden, sinnvoll damit umzugehen. Es wird darauf ankommen, keine großen Lücken zu hinterlassen und dort, wo welche entstanden sind, diese zu schließen. Das wird auch einige Wochen des kommenden Schuljahres in Anspruch nehmen.

Das kommende Schuljahr soll ja nach übereinstimmender Meinung der Konferenz der Kultusministerinnen und -minister in der letzten Woche so beginnen, dass wir mit „normalem“ Unterricht, also mit ganzen Klassen/Kursen und ohne Corona bedingte Abstandsgebote starten. Das wünschen wir uns auch – ich muss Ihnen aber sagen, dass ich selbst etwas skeptisch bin, ob dies auch gelingen wird.
Wir haben uns vorgenommen, unsere Planungen so anzulegen, dass aller Unterricht starten kann – werden aber in den Sommerferien „Planungsreserven“ in den Blick nehmen, so dass wir auf eventuelle Änderungen der gültigen Corona-Verordnungen reagieren können.

Auch das Schuljahresende wird nicht so ablaufen, wie wir und Sie das gewohnt sind. Es wird nicht den einen letzten Schultag vor den Ferien für alle gleichzeitig geben, sondern die Klassen werden an verschiedenen Tagen in der Zeit zwischen Montag, dem 27.7. und Mittwoch, dem 29.7., ihren letzten Schultag mit Zeugnisausgaben haben. Es wird auch keinen gemeinsamen Gottesdienst in der Christuskirche geben; die Verabschiedung in den Klassen wird einen gottesdienstlichen Teil beinhalten. Das wird von uns alles frühzeitig angekündigt werden, so dass Sie planen können.

Ich wünsche Ihnen: bleiben Sie behütet!

Mit herzlichen Grüßen – für die Schulleitung –

Johannes Wahl und Berthold Lannert

 

 


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